Über

Die lange Reise zum richtigen Whisky

Erste Begegnungen – eher enttäuschend

Mit Whisky bin ich schon früh in Berührung gekommen – leider nicht auf die feine Art. Es waren meist die bekannten, eher günstigen Sorten aus Übersee oder schottische Blends. Mit Cola oder koffeinhaltiger Brause und viel Eis gemischt, hatten sie mit richtigem Genuss nicht viel zu tun. Kein Wunder, dass ich damit irgendwann Abstand genommen habe.

Der zweite Versuch im Studium

Erst im Studium habe ich wieder richtig zu Whisky gefunden. Anfangs war ich noch skeptisch – die Erinnerungen an die schrecklichen Mischgetränke saßen tief. Aber ein guter Freund ließ nicht locker und zeigte mir die „besseren“ Tropfen. Und siehe da: Es war ein Unterschied wie Tag und Nacht. Diese Whiskys hatten nichts mehr mit Jimmy, Jackie oder Johnny zu tun, die ich aus meiner Jugend kannte.

Liebe auf den zweiten Schluck

Bald entdeckte ich meine Leidenschaft für Single Malts. Ich traf Leute, mit denen man sich austauschen konnte, und wir veranstalteten kleine Tastings. Aus anfänglicher Skepsis wurde Neugier, aus Neugier Begeisterung – und plötzlich war der gelegentliche Schluck Whisky weit mehr als nur ein Getränk: Es wurde ein Hobby, fast eine kleine Leidenschaft.